Cost-Averaging
Nur weniger eingeweihte Anleger können mit dem Begriff Cost-Averaging wirklich etwas anfangen. Dabei gehört diese Strategie oder auch Methode zu den ertragsstärksten und sichersten Anlagestrategien die es überhaupt gibt. Mit dem Prinzip des Average Cost können Risiken deutlich gesenkt werden und Erträge deutlich gesteigert werden, und dabei ist es fast völlig egal in was man anlegt.
Cost-Average oder Cost-Averaging bezeichnet eine Anlagestrategie. Diese Strategie geht davon aus, dass es grundsätzlich günstiger ist einen fixen Betrag egal in welchem Marktumfeld anzulegen, als eine bestimmte Anzahl von Anteilen zu erwerben.
Grundsätzlich erwirbt man bei der Anlage in Investmentfonds Anteile am Gesamtvermögen des Fonds. Diese Anteile können genauso wie Aktien im Wert schwanken. Für den Anleger ist es daher besonders wichtig die Anteil zu einem günstigen Einstiegspreis zu kaufen und zu einem hohen Ausstiegspreis zu verkaufen.
Da die meisten Anleger nicht mit Sicherheit sagen können, wann der tiefste Einstiegspreise ist um zu kaufen und genau so wenig sagen können, wann der höchste Verkaufspreis erreicht wird, ist es sind Anteile Stück für Stück über einen längeren Zeitraum zu kaufen oder zu verkaufen. Durch diese Vorgehensweise gleichen sich die Schwankungen der einzelnen Kurse nach und nach aus. So erreicht der Anleger ein optimales Ergebnis und folgt immer dem wichtigsten Marktgrundsatz:
Kaufe wenig wenn es teuer ist und kaufe viel wenn es billig ist!
Voraussetzung dafür ist beispielsweise ein monatlicher Sparplan der mit einer festen Rate von z.B. 150 EUR monatlich bespart wird. Diese Konstellation gespart in einen Aktienfonds war in den letzten Jahrzehnten der absolute Ertragshammer für Privatanleger, Börsenkrise hin oder her!