Devisenhandel
Devisenhandel werden dann ausgeführt, wenn eine ausländische gegen eine inländische Währung eingetauscht wird. Der aktuelle Devisenkurs, welcher Grundlage für den Devisenhandel ist, ergibt sich auf dem Markt aus Angebot und Nachfrage. Eine Möglichkeit des Devidenhandel besteht darin, die Währungen (Devisen) zu einem bestimmten, vorher vereinbarten Termin - nämlich dann, wenn der vereinbarte Devisenkurs gegeben ist - zu tauschen. Das ganze nennt sich dann Devisentermingeschäft. Dadurch versuchen Unternehmen, sich gegen Wechselschwankungen der Kurse abzusichern.
Die Differenz, die sich zwischen dem Devisenterminkurs und dem Devisenkassakurs (aktueller Wechselkurs der Währung) befindet, nennt man "Swapsatz". Der Swapsatz wird in Prozent gemessen. Von einem Report spricht man dann, wenn der Terminkurs über dem Kassakurs liegt, von einem Depot, wenn er darunter liegt.
Beachtet werden sollte beim Devisenhandel, dass die Währungen untereinander einen großen Einfluss aufeinander ausüben. Wenn der Dollar im Verhältnis zum Euro an Wert verliert, dann verliert auch der Dollar gegenüber dem englischen Pfund oder anderen Währungen an Wert.
Warum der Devisenhandel betrieben wird, kann ganz einfach dadurch erklärt werden, dass Banken, Börsenmakler oder auch Privatpersonen einen Gewinn erzielen wollen. Sie kaufen die Devisen zu einem günstigen Preis ein und wenn deren Wert am Markt gestiegen ist, verkaufen sie sie für einen höheren Preis, als sie ursprünglich dafür bezahlt haben.