Liquidität
Als Liquidität bezeichnet man allgemein die verfügbaren Geldmittel. Dazu zählen auch Wertpapiere die mit gesetzlicher Kündigungsfrist binnen 3 Monaten aufgelöst werden können. Somit zählen zur Liquidität alle Geldanlagen, Sparkonten und Depots die kurzfristig „flüssig gemacht“ werden könnten.
Grundsätzlich ist jedem Anleger zu empfehlen eine grundsätzliche Liquidität vorzuhalten. Dabei sollte in zwei Arten der Liquidität unterteilt werden:
Allgemeine Liquidität:
Hiermit mit ist einen gewissen Geldbetrag auf dem Girokonto gemeint. Allgemein empfiehlt es sich etwas 3 Monatsnettoeinkommen auf dem Girokonto aufzubewahren. Das sorgt dafür, dass kleinere bis mittlere Kosten jederzeit bezahlt werden können und man allgemein liquide bleibt.
Verzinste Liquidität:
Das kann Geld sein, dass mit einer dreimonatigen oder ohne Kündigungsfrist verzinslich angelegt ist. Beispiele hierfür könnten Tagesgeldkonten, Geldmarktfonds, Rentenfonds mit Kurzläuferpapiere oder Zinspapiere mit entsprechender Kündigungsfrist sein.
Die allgemeine Liquidität dient dazu immer die nötige Verfügbarkeit über Geldmittel für kleinere Investitionen zu haben. Die Verzinste Liquidität ist bereits der erste Schritt Richtung Vermögensaufbau. Allerdings ist hier die Verfügbarkeit wichtiger.
Je nachdem in welcher Lebenssituation und in welchem Alter Sie sind, können die Werte für die Liquiditäten schwanken. Je älter Sie werden, desto mehr Liquidität sollten Sie verfügen können. Für Anschaffungen oder die nächste Reise haben Sie mit dieser Basisstrategie immer das nötige Kleingeld um die Kosten aufzubringen und ohne schlechtes Gewissen zu investieren.