Markt von Kapitalanlagen
Wer sein Geld erfolgreich anlegen möchte, muss verstehen was Risiko und Ertrag eine Kapitalanlage ausmachen. Grundsätzlich sollte man wissen, dass fast alle Anlageprodukte in die man als Privatanleger sein Geld investieren kann, am Kapitalmarkt gehandelt werden. Zwar gibt es zu dieser Regel Ausnahmen, aber grundsätzlich ist es auch besser in gehandelte Kapitalanlagen zu investieren.
Kapitalanlagen wie Aktien, Rentenpapiere, Geldmarktpapiere etc. werden am Kapitalmarkt wie Waren gehandelt. D. h. Sie haben einen Preis oder auch Kurs. Zu diesem Kurs kann die Kapitalanlage erworben werden oder auch verkauft werden. Der Preis eine Kapitalanlage bildet sich auf den Geboten der Käufers und der Gesuche der Verkäufer am Markt.
Da Kapitalanlagen wie Aktien also Kursschwankungen unterliegen besteht hier das Risiko, dass der Kurs einer Aktien oder einer Anleihe verfällt. Allerdings hängt der Preis einer Kapitalanlage auch von deren brieftem Wert ab, wenn beispielsweise hohe Zinsen von einem zahlungskräftigen Unternehmen versprochen werden, ist ein Kursverfall eher unwahrscheinlich.
Genauso wie Kurse verfallen können, können Sie auch steigen. Meldet ein Unternehmen gute Gewinne oder steigt die finanziellen Rücklagen einen Emittenten deutlich an, führt das in der Regel zu Kurssprüngen für diese Papiere. Wer also die Verhältnisse des Marktes beobachten und weiß was Sie bedeuten, kann über die normalen Zins- oder Dividendenerträge hinzu weitere Erträge durch den cleveren Verkauf von Wertpapieren erzielen.
Der Kapitalmarkt für Wertpapiere wird allgemein als Börse bezeichnet. Hier können nicht nur Aktien oder Anleihen, sondern auch Rohstoffe (Gold etc.) und Derivate (Finanzinstrumente wie Optionen etc.) gehandelt werden. Auch Fondsmanager bewegen sich mit Ihren Anlegergeldern auf diesem Marktplatz.