Strategische Asset Allocation
Der Begriff des strategischen Asset Allocation stammt aus der Finanzplanung. Ziel ist hier das Anlagekapital so anzulegen, dass es langfristig erfolgreich und ertragsstark wirtschaftet. Dazu wird das Kapital auf die verschiedenen Assetklassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien und Geldmittel aufgeteilt.
Ziel dieser Aufteilung ist die Optimierung des Verhältnisses aus Risiko und Ertrag. So soll möglichst viel Ertrag bei minimalem Risiko erreicht werden. Die Orientierung und der Anlagehorizont hierbei sind langfristig.
Die strategische Asset Allocation soll die langfristige Anlagepolitik des Investors formulieren und das Vermögen so in die verschiedenen Assetklassen aber auch Länder und Währungen aufteilen, das zum einen der Situation des Investors als auch seinen Ertrags- und Risikovorstellungen genüge getan wird.
Ergebnis der strategischen Asset Allocation ist meist ein vielschichtiges und geplantes Investmentdepot das in verschiedensten Assetklassen angesiedelt ist. Grundvoraussetzung ist gerade bei privaten Anlegern eine ausreichende Vermögenssumme, damit die Aufteilung des Vermögens auch praktisch ausgeführt werden kann und nicht an Mindesteinlagen scheitert.
Ein wesentlichen Teil zur praktischen Anwendung der gestreuten Depottheorie hat Markowitz geleistet, der die Depotoptimierung anhand der Optimierung von Ertrag und Risiko ermöglicht hat.