Alzheimer

Alzheimer ist eine Demenzkrankheit, die nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer benannt ist. Sie wurde 1906 das erste Mal diagnostiziert. Die Alzheimerkrankheit tritt vorwiegend im hohen Alter auf und ist durch fortschreitenden Gedächtnisverlust gekennzeichnet. Man unterscheidet Alzheimer nach dem Alter des Auftretens in präsenile Alzheimer (unter 65 Jahren) und senile Alzheimer (Patient älter als 65 Jahre).
Alzheimer beginnt mit gelegentlicher Vergesslichkeit und endet nach kompletter Gerhirndegeneration mit dem Tod des Patienten. Derzeit existiert noch keine Heilungsmöglichkeit, doch es ist über spezielle Medikamente möglich, den Fortschritt der Krankheit erheblich zu verlangsamen.
Die Vorbeugungsmöglichkeiten gegen Alzheimer sind vielfältig. Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, immer viel bewegt und seinen Geist auch bis ins hohe Alter fit hält, hat ein erheblich geringeres Risiko, an Alzheimer zu erkranken.
Neue Forschungen zielen darauf ab, die Entstehung der speziellen Eiweißfragmente, die sich sonst im Gehirn ablagern und zur Degeneration führen, verhindern zu können. Die Chancen stehen gut, dass innerhalb der nächsten zehn Jahren ein geeignetes Mittel entwickelt werden kann.

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