Ayurveda
Ayurveda war bereits vor 3500 Jahren ein bewährtes Heilverfahren. Übersetzt heisst Ayurveda "Lebensweisheit". Angewendet wurde Ayurveda vorwiegend in Indien. Lange Zeit war dieses Heilverfahren vergessen, doch vor einigen Jahren entdeckte man die Kraft des Ayurveda wieder neu.
Das Prinzip der Heilung durch die Anwendung von Ayurveda beruht hauptsächlich darauf, dass der Körper einem selbst zu verstehen gibt, was ihm gut tut. Besondere Vorlieben oder Abneigungen, gerade bei der Nahrungsaufnahme, spielen hier eine wichtige Rolle. Ayurveda unterscheidet sechs verschiedene Geschmacksrichtungen - süß, bitter, sauer, scharf, salzig und zusammenziehend. Mittels der Feststellung, welcher Geschmackstyp man ist, wird eine Diät vollzogen, bei welcher neben dem Essen aber auch die Lebensgewohnheiten umgestellt werden müssen. Ebenfalls spielt bei Ayurveda die Reiningung und Entschlackung eine nicht unbedeutende Rolle. Zu Ayurveda gehören Maßnahmen wie Fasten, Ganzkörpermassagen mit Ölen, Wärmedampfbäder, Einläufe, Auslösen von Erbrechen und Niesen (Ausscheidung von Giftstoffen) und Aderlass. Yoga zählt ebenso zu den Anwendungen.
Wer sollte sich mit Ayurveda behandeln lassen? - Angesprochen werden vor allem Menschen mit Asthmabeschwerden, Brandwunden, Gelenkentzündungen, Migräne, Schlafstörungen, rheumatischen Erkrankungen und depressiven Verstimmungen.