Bandscheibenvorfall

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man den Austritt von Gewebe aus der Bandscheibe. Dabei tritt das Gewebe nach hinten in den Rückenmarkskanal oder in die Nervenwurzel aus. Das augetretene Gewebe kann beim Bandscheibenvorfall bei den betroffenen Patienten sehr starke Schmerzen, aber auch Lähmungen und Gefühlsstörungen hervorrufen.
Viele Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, denken, sie wären von einem Bandscheibenvorfall betroffen. Doch dies ist meistens nicht der Fall. Erst wenn neben den Rückenschmerzen (unter denern in Deutschland übrigens sehr viele Menschen leiden) noch weitere Symptome auftreten, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Bandscheibenvorfall handelt.
Ein Bandscheibenvorfall kann zum Beispiel zustande kommen, wenn die Wirbelsäule zu stark oder falsch belastet wird. Deswegen ist der Bandscheibenvorfall sehr oft ein Problem, mit welchem Übergewichtige und schwangere Frauen zu kämpfen haben.
Bevor eine eindeutige Diagnose über einen Bandscheibenvorfall gestellt werden kann, muss der zuständige Arzt eine Reihe von Tests und Untersuchungen durchführen. Dabei müssen auch andere Krankheiten, deren Symptome denen eines Bandscheibenvorfall sehr ähnlich sind, ausgeschlossen werden.

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