Bauchdeckenstraffung

Im Laufe ihres Lebens verliert die Haut ihre natürliche Straffung. Dies kann durch Schwangerschaften, starkes Zu- oder Abnehmen hervorgerufen werden. Eine Bauchdeckenstraffung wird angewendet, wenn die Bauchdecke überdehnt oder zu groß ist und sich nicht mehr selbst zurückbilden kann. Wenn dies der Fall ist, kann der Bauch auch durch Diäten oder Training nicht mehr gestrafft werden.
Um den Bauch wieder flach und attraktiv zu gestalten, kann die plastisch-ästhetische Chirurgie mit einer Bauchdeckenstraffung weiterhelfen. Vor der Operation ist aber auch hier ein ausführliches Beratungsgespräch von Nöten. In diesem wird der Patient/die Patientin darüber aufgeklärt, wie das Vorgehen beim Entfernen der Haut ist.
Der Schnitt bei der Operation wird oberhalb der Schambehaarung und seitlich bis zum Hüftknochen vollzogen. Nach dem Eingriff werden nur leichte Narben oberhalb des Schambereiches zurückbleiben.
Eine Operation dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Operiert wird unter Vollnarkose. Nach der Bauchdeckenstraffung ist aber noch ein Klinikaufenthalt von mindestens drei Tagen nötig. Die Nachbehandlung beinhaltet das Tragen eines Kompressionsmieders für vier bis sechs Wochen und das Fädenziehen, welches in der Regel 14 Tage nach dem Eingriff vollzogen wird.

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