Botox
Botox, auch Botulinumtoxin oder einfach nur BTX genannt, wird in der heutigen Medizin sehr oft bei diversen Krankheiten eingesetzt. Das Gift und somit auch Medikament Botox wird aber nur in sehr geringer Menge angewendet.
Ein Gebiet, bei dem Botox angewendet wird und auch Erfolg verspricht, ist die Erkrankung an der Spastik. Besonders nach einem Schlaganfall haben Menschen Probleme damit, ihre Hände zu öffnen oder richtig zu laufen. Hier wird Botox in geringer Dosis angewendet und führt zur Besserung der Muskulatir an Unterarmen oder Beinen. Natürlich ist auch die Krankengymnastik bei dieser Therapie ein wichtiger und nicht außer Acht zu lassender Bestandteil.
Wer unter der Hyperhidrose leidet und krankhaft viel schwitzt, kann ebenfalls auf das Medikament Botox zurückgreifen. Mit einer Spritze Botox kann der Patient für ungefähr neun Monate wieder ohne das krankhafte Schwitzen leben. Danach empfiehlt sich die erneute Spritzung.
Nach neuesten Erkenntnissen kann das Nervengift Botox auch bei Problemen mit der Prostata oder der Blase angewendet werden. Harnwegsbeschwerden können somit auf eine behutsame und schonende Weise gelindert werden. In einer Studie wurde nachweislich festgestellt, dass bei den verschiedensten Blasenstörungen (Prostatavergrößerung, überaktive Blase, Blasenhalsverengung, interstitielle Zyste) die Behandlung mit Botox zu einer Verringerung der Symptome führt.
Botox ist somit als Nervengift bestens bewährt. Es kann direkt in den Muskel eingespritzt werden, was eine schnelle und länger anhaltende Wirkung aufzeigt.