Brustimplantate

Brustimplantate gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen - mit Kochsalz oder Silikon. Jedoch hat sich heutzutage weitgehendst das Silikonimplantat durchgesetzt. In nahezu allen Fällen besteht die Hülle der Brustimplantate aus Silikon. Zeitweise wurde auch Sojaöl verwendet, doch es wurde wegen unzureichender chemischer Beständigkeit wieder vom Markt verbannt.
Beim Silikon unterscheidet man nochmal in glatter und texturierter Hüllenstruktur. Bei letzteren ist das Auftreten einer Kapselfibrose nach dem Einsetzen der Implantate seltener. Zudem haben sie den Vorteil, dass das Implantat weniger Möglichkeiten hat, zu verrutschen. Lange Zeit standen Silikonfüllungen unter Verdacht, krebserregend zu wirken, wenn das Implantat ausläuft. Doch durch aufwändige, weltweite Untersuchungen konnte bestätigt werden, dass kein Grund zur Sorge bestehen muss. Eine verstärkte Außenhülle, welche bei den neuen Silikonimplantaten garantiert wird, reduziert die Gefahr des Auslaufens. Ebenso ist ein Auslaufen durch die chemische Vernetzung der Füllung bei Silikonimplantaten heutzutage weitgehend ausgeschlossen.
Wer sich ein Implantat mit Kochsalzlösung einsetzen lassen möchte, muss mit einer anderen Vorgensweise bei der Operation rechnen. Hier wird nämlich zuerst das leere Implantat in den Körper eingesetzt und erst danach befüllt. Dies hat den Vorteil, dass eine kleinere Narbe zurückbleibt als bei der Methode mit dem Einsatz von Silikonimplantaten.

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