Depressionen

Depressionen stellen eine Erkrankung unseres seelischen Zustandes und unseres Gehirns dar. Doch nicht jeder, der traurig oder lustlos ist, ist gleich von Depressionen befallen. Nur wenn die Depressionen länger anhalten oder saisonbedingt (Winterdepression) wiederkommen, spricht man von einer ernst zu nehmenden Depression.
Kurze Stimmungsschwankungen kennt jeder. Es geht etwas im Job schief oder man hatte einen besonders stressigen Tag in der Agentur. Aber dies stellt keine Krankheit dar, sondern ist ein Zustand, dem Millionen von Menschen erliegen.
Bei jedem Menschen wirkt sich die Depression anders aus. Allgemein kann aber gesagt werden, dass ein dauerhafter Zustand von Traurigkeit, Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit dem Krankheitsbild von Depressionen erheblich nahe kommen. Auch Schlafstörungen, eine verminderte Lust auf Sex, Gewichtsab- oder -zunahme, sowie mangelnde Konzentrationsfähigkeit können Anzeichen für Depressionen sein.
Zwar gibt es drei verschiedene Grade (leichte, mittlere, schwere Depression), doch sollte unbedingt in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Je nach Schwere der Depressionen reicht eine medikamentöse Behandlung oder ist eine begleitende Therapie erforderlich.
Die Ursachen für Depressionen können ganz unterschiedlich sein. Bei endogenen Depressionen kann der Erkrankte oftmals keinen Grund finden. Diese Form ist noch nicht weitreichend ergründet, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass sie durch Stoffwechselstörungen bedingt ist. Psychogene Depressionen sind durch äußere Umstände erklärbar. Alles was die Seele krank macht (Erlebnisse in der Kindheit, Verlust einer geliebten Person) ist hier Anlass für das Eintreten dieser Form der Depressionen.

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