Ergotherapie
Bei einer Ergotherapie sollen kranke Menschen im weitesten Sinne mit Beschäftigung geheilt werden. Das heisst, dass die Patienten, die meist seelisch krank oder behindert sind, in den Bereichen Grob- und Feinmotorik, Kooperation, Ausdauer, Konzentration und Zeiteinteilung geschult werden. Dies geschieht mittels bestimmter Übungen.
Diese Beschäftigungstherapie setzt vor allem auf das Erlernen und Ausführen handwerklicher Tätigkeiten oder kreativer Beschäftigungen. Das Anwenden der Ergotherapie geht auf das Mittelalter zurück, wo man bereits um den Erfolg des Einsetzens der Ergotherapie wusste. Hilfreich kann sie heutzutage vor allem für Menschen sein, die ein Trauma zu überwinden haben oder Querschnittslähmungen erlitten haben. Durch die Ergotherapie wird bei diesen Menschen der Bewegungsapparat weitgehendst trainiert und ein selbstständiges Leben im Alltag ermöglicht.
Eine Ergotherapie läuft so ab, dass motorisch-funktionelle Übungen angewendet werden und ebenfalls einige Ansprechpartner immer anwesend ist, die die Betroffenen beraten und ihnen Hilfestellungen und Tipps für den Alltag geben können. Ebenso lernen die Patienten, wie sie mit ihrer Behinderung im Alltag besser umgehen, was für viele nur von Vorteil sein kann.