Facharzt
Ein Facharzt darf in Deutschland nur behandeln, wenn er zuvor nach seiner mehrjährigen Ausbildung zum allgemeinbildenden Arzt eine ebenfalls mehrjährige Weiterbildungsmaßnahme auf einem bestimmten Spezialgebiet absolviert hat.
Dauer sowie Inhalt dieser Weiterbildungsmaßnahme des Facharzt bestimmen die jeweiligen Landesärztekammern. Die Möglichkeiten, welche einem Arzt offen stehen, in den Bereich des Facharzt einzudringen, sind sehr vielfältig. Einige Möglichkeiten, seinen Facharzt zu machen, bestehen zum Beispiel darin, Facharzt für Allgemeinmedizin, für Augenheilkunde, Chirurgie, innere Medizin, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (kurz HNO), Kinderchirurgie, Neurologie und Orthopädie zu werden.
In der jeweiligen Fortbildungsmaßnahme eines Facharzt können ganz unterschiedliche Lerninhalte abgefragt werden. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, das Fach Arbeitsmedizin, Humangenetik, Pathologie oder Pharmakologie zu belegen.
In Deutschland gibt es insgesamt ungefähr 306.000 Ärzte und Ärztinnen. Davon können sich rund 212.000 Ärzte als Facharzt titulieren. Man kann sagen, dass von ihnen annähernd 40.000 Facharzt für Allgemeinmedizin sind. Zirka 19.000 haben sich als Facharzt für Chirurgie einen Namen gemacht.