Fango

Fango ist vulkanisches Gestein, das abgebaut wird. Fein gemahlen und mit Feuchtigkeit zersetzt dient es als Schlammpackung bei diversen Erkrankungen. Seine heilende Wirkung wird vor allem bei einer Kur angewendet. Die Heilwirkung von Fango wurde sogar wissenschaftlich belegt. Jedoch sollte man Fango parallel mit Massagen und einer Bewegungstherapie einsetzen.
Zusammengesetzt ist Fango (übersetzt aus dem Italienischen: heilender Schlamm) aus Kieselerde, Eisenoxid, Tonerde und Magnesium. Eine Therapie mit Fango sieht so aus, dass der Körper mit dieser Substanz eingerieben wird. Möglich wäre die Anwendung von Fango auch mit Hilfe von Plastikfolien, Leinentücher oder Wolldecken, in die man eingewickelt wird. Nach ungefähr zwanzig bis vierzig Minuten wird man dann wieder vom Fango befreit. Nach diesem Zeitraum ist der Schlamm aus Fango zirka zwei bis drei Zentimeter in die Haut eingedrungen und hat an schmerzenden Stellen eine Linderung herbeigeführt.
Als besonders wirkungsvoll haben sich Therapien mit Fango bei Rheuma und Muskelverspannungen erwiesen. Aber auch bei keiner konkreten Krankheit ist der Einsatz von Fango nur von Vorteil. Denn Fango wirkt sich durchblutungsfördernd aus und regt den Stoffwechsel an.

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