Homöopathie
Die Homöopathie bietet eine Alternative zur gewöhnlichen Medizin und beruht meist immer auf rein pflanzlicher Basis. Der Vorteil ist, dass man bei bestimmten Krankheitsbildern (Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Rheuma) eine Selbstmedikation, ohne Arzneimittel, die der Rezeptpflicht unterstehen, durchführen kann.
Die Homöopathie beruht auf dem Prinzip, dass neben den Organen auch die Persönlichkeit, Vorlieben und Gewohnheiten, an Krankheiten beteiligt sind. Deshalb wird bei der Homöopathie auch auf diesen Bereich geachtet. Laut der Lehre der Homöopathie sollte sich der Körper mit der Seele und dem Geist in Einklang befinden. Damit grenzt sich die Homöopathie erheblich von der Schulmedizin (Allopathie) ab. Es wird vielmehr Wert darauf gelegt, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden und es dadurch zur Besserung der Krankheit kommt. Gerade bei Alltagsbeschwerden ist die Anwendung der Homöopathie geeignet. Bei akuten Beschwerden sollte natürlich weiterhin ein Arzt aufgesucht werden.
Heutzutage findet man auch immer mehr Ärzte, die dem Prinzip der Homöopathie vertrauen und ihre Patienten damit behandeln. Schon der Grieche Hippokrates, der im 5. Jahrhundet vor Christus als Arzt tätig war, berief sich auf die Selbstheilungskräfte. Dabei wird Ähnliches mit Ähnlichem geheilt. Das heisst, dass bei Krankheiten meist die Substanz zur Heilung angewendet wird, wie diejenige, die die Krankheit verursacht hat.