Immunsystem
Das Immunsystem (aus dem Lateinischen: immunis - unberührt, frei) ist das Abwehrsystem des Körpers gegenüber gefährlichen Einflüssen aus der Umwelt aber auch vom Körperinneren. Zu diesen gefährlichen Einflüssen zählen vor allem Bakterien, Viren, Pilze und entartete Zellen. Das Besondere am Immunsystem ist dabei, dass es zwischen körperfremd und körpereigen und gut und böse unterscheiden kann. Damit ist gewährleistet, dass der Körper selber nicht angegriffen wird.
Das Immunsystem besteht aus den Komponenten: 1. Knochenmark, Leber und Thymus. 2. Das Lymphsystem. 3. Das Blut.
Im Knochenmark, in der Leber und in der Thymus werden die Abwehrzellen des Immunsystems hergestellt. Zu den Abwehrzellen gehören die neutrophilen Granulozyten, die Riesenfresszellen und die natürlichen Killerzellen.
Zum Lymphsystem gehören die Lymphknoten, die Milz, die Gaumen- und Rachenmandeln oder der Bilnddarm.
Im Blut befinden sich die Abwehrzellen, sowie das Komplementsystem, welches aus Proteinen besteht, die sich an körperfremde Strukturen binden können, und somit zur Vernichtung dieser führen.
Zum Immunsystem gehören aber auch die mechanischen Abwehrbarrieren beispielsweise die Schleimhäute, der Harntrakt, die Tränen der Augen oder die Magensäure.