Liposuktion

Liposuktion ist der Fachbegriff für eine Fettabsaugung. Dabei wird ein Gemisch aus sterilem, isotonen Wasser einem Betäubungsmittel, Natriumbicarbonat sowie meist auch Kortison in das Fettgewebe gespritzt. Dieses Gemisch sorgt dafür, dass die betreffende Körperpartie betäubt wird und außerdem saugen sich die Fettzellen mit der Flüssigkeit voll und sind anschließend leichter vom Bindegewebe ablösbar. Mit einem Sog und Spezialkanülen kann man dann die Fettzellen schonend entfernen. Anschließend muss man noch für ca. 4 Wochen ein Kompressionsmieder tragen.
Entgegen der allgemeinen Meinung ist es leider nicht so, dass an den Stellen, wo eine Liposuktion vorgenommen wird, keine Fettdepots mehr angelegt werden. Vielmehr hat man festgestellt, dass der Körper dafür sorgt, dass die Gesamtfettmenge schnell wieder hergestellt wird. Dabei scheinen zuerst andere Fettdepots genutzt zu werden – später setzt sich aber auch dort wieder etwas an, wo die Liposuktion vorgenommen wurde. Es ist daher zu empfehlen, diesen Eingriff nur vorzunehmen, wenn man wirklich auch seine Ernährung und sein Sportverhalten ändert. Ansonsten kann keine Gewichtsreduzierung garantiert werden.

Weitere Infos