Multiple Sklerose
Bei jungen Erwachsenen in Deutschland ist die Multiple Sklerose die zweithäufigste Nervenerkrankung. Die Multiple Sklerose (abgekürzt MS) wird durch eine Entzündung im Nervensystem hervorgerufen, die dazu führt, dass die Nerven-informationen nicht mehr richtig weitergeleitet werden können. Bei jedem Betroffenen kann der Krankheitsverlauf jedoch anders sein.
Verursacht wird Multiple Sklerose meist aus ungeklärten Gründen. Jedoch ist belegt, dass bei einer Multiplen Sklerose ein Teil des körperlichen Immunsystems falsch programmiert ist, so dass es gegen das eigene zentrale Nervensystem arbeitet. MS wird weder vererbt, noch kann man sich anstecken oder stirbt an dieser Krankheit.
Diese Krankheit tritt in Deutschland vermehrt bei Frauen auf. Die Zahl der weiblich Erkrankten ist ungefähr doppelt so hoch wie die der Männer. Die Symptome können unterschiedliche Gesichter haben und von Sehstörungen, über Koordinationsprobleme bis hin zur Spastizität (das Gehvermögen wird negativ beeinflusst) reichen.
Eine Behandlungsmethode für Multiple Sklerose gibt es im Allgemeinen nicht. Meist können lediglich die Symptome abgeschwächt und die Anzahl der Schübe (Auftreten eines Entzündungsherdes) vermindert werden.