Tausendgüldenkraut
Der Name des Tausendgüldenkraut soll aus dem Lateinischen kommend (Centaurium) den Heilkundler Chiron, welcher Centaure war, und bereits früh mit dem Tausendgüldenkraut Wunden heilte, bezeichnen. Die Blühzeit des Tausendgüldenkraut ist von Juli bis September. Dabei kann das Tausendgüldenkraut eine Höhe von zehn bis zu fünfzig Zentimeter erreichen. Das Tausendgüldenkraut wächst in unserem Land hauptsächlich auf Waldlichtungen und auf feuchten Wiesen. Jedoch muss man schon erhebliches Glück haben, um auf das Tausendgüldenkraut zu stoßen.
Angewendet wird das Tausendgüldenkraut vor allem von Homöopathen. Als Arzneimittel eignet sich das Tausendgüldenkraut vor allem für Menschen, welche an Appetitlosigkeit, einer Magenschwäche oder an Erschlaffungszuständen im Magen oder im Darm leiden. Dabei sind die Hauptwirkungsstoffe die Bitterstoffe, welche sich im Tausendgüldenkraut befinden. Aber nicht nur bei körperlichen Belangen kann das Tausendgüldenkraut erfolgreich eingesetzt werden. Häufig wirkt es auch bei seelischer Überlastung. Wer unter einem übersäuerten Magen leidet, sollte das Tausendgüldenkraut allerdings nicht einnehmen.