Webcasting

Webcasting ist eins von den Wörtern, die die Technik uns beschert hat. Seit es die Breitband-Anschlüsse fürs Internet gibt, ist das Webcasting im Kommen. Gemeint ist damit die Übertragung von visuellen Daten und Audio Daten – sprich: Filme und Videos. Die Streaming-Technologie, die hinter den Übertragungen steckt, ermöglicht das Anschauen und Anhören von Dateien in guter Qualität direkt über das Internet. Man muss sich nichts mehr herunterladen und installieren, sondern greift Online auf die Medien zu.
Aber der Begriff Webcasting wird auch benutzt, wenn es darum geht Internetseiten über das Push-Verfahren auf den Computer zu übertragen. Geprägt hat den Begriff in diesem Zusammenhang Microsoft. Netscape verwendet das Verfahren und eigenem Namen.
Und damit die Begriffsverwirrung auch komplett ist, gibt es noch eine dritte Bedeutung. Webcasts sind auch eine neue Variante von Online-Referaten, bei dem man die Redner live via Internet sehen und hören kann und ihnen sogar Kommentare zukommen lassen kann.
Je nach dem Zusammenhang gibt es also verschiedene Begriffsdefinitionen. Alle haben dabei eins gemeinsam: Sie hängen mit dem Internet zusammen und haben dort ihren Ursprung.

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