Antispam
Als Spam werden Emails bezeichnet, die in Massen verschickt werden und dessen Zusendung vom Empfänger nicht gewünscht ist. Häufig wird Werbung auf solch eine Art versandt.
Um dem vorzubeugen, gibt es heutzutage Spamfilter, auch Antispam genannt. Damit man nicht mehr jede unerwünschte Email einzeln löschen muss, gibt es ein Programm, welches Spam erkennt und nach Zustimmung entfernt.
Zwei Drittel aller Emailbenachrichtungen, die ein Internetnutzer erhält, sind reine Spam-Mails. Diese sind nicht nur nervig, sondern nehmen einem auch den benötigten Platz im Email-Account weg.
Der Antispam funktioniert so, dass es in einer zentral verwalteten Datenbank bestimmte "schwarze Listen" gibt, auf denen Emailadressen eingetragen sind, die aus äußerst dubioser Quelle stammen. Des Weiteren arbeitet der Antispam auch mit einer gezielten Durchsuchung der Email nach verdächtigen Begriffen oder Formulierungen.
Da die Versender von Werbeemails immer raffinierter werden und ständig versuchen, den Antispam zu umgehen, ist es unausweichlich, dass sich Antispamfilter auch immer weiter entwickeln. Einige Emailprogramme bieten deshalb auch eine erweiterte Funktion an, welche es ermöglicht, selbsterkannte Spam-Mails zu markieren und auf die "schwarze Liste" zu setzen.
Im Februar 2005 wurde ein Anti-Spam-Gesetz erlassen, welches besagt, dass Versender von Werbeemails die Art und den Zweck dieser Mail in die Betreffszeile schreiben müssen. Jede Verheimlichung oder Verschleierung dessen wird mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro bestraft.